KLE Startprobleme

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Stammtische: KawasakiS NRW 📆 September ist noch offen

  • Hallo miteinander.

    Ich bin gerade etwas verzweifelt weil ich etwas nicht verstehen kann.

    Folgendes.

    Bei meiner KLE 500 BJ 99 , die ich nach mehrjähriger Standzeit wieder zum laufen gebracht habe, wurden Batterie, Magnetschalter und Anlasser erneuert. Ansonsten großer KD .

    Nun ergibt sich folgendes Problem. Eine Zeit lang lief die problemlos und sprang auch schön an.

    Anfangs hatte der Joke keine Reaktion was aber auf eine zu Fette Einstellung der Vergaser zurück zu führen war. Mittlerweile hebt sich die Drehzahl bei betätigen des Jokes

    Allerdings dreht der Anlasser nicht mehr richtig durch bzw der Magnetschalter rasselt.

    Ganz so als wenn die Batterie zu schwach wäre

    Nach Prüfung hatte diese aber 12,7 v.

    Beim überbrücken des Magnetschalters ergibt sich keine Verbesserung.

    Spannungsmessung vor MS 12,7 v nach MS bei Betätigung des Starters ca 6 v.

    Uberbrückung des Massekabels ohne Erfolg.

    Ich habe langsam den Verdacht das der Motor eventuell eine Wasserschlag hat.

    Das habe ich noch nicht geprüft.

    Ich hatte auch fast 6 Liter Öl/Benzingemisch abgelassen.

    Natürlich verdächtige ich jetzt den Vergaser das er durchlässt. Bzw das er durch die zu Fette Einstellung sich eventuell durch einen zu hohen Schwimmerstand das Benzin gezogen hat. Oder über den Joke als er nicht funktionierte.

    Auch funktioniert der Benzinhahn noch nicht so wie er sollte. Ausreichend Sprit bekommt sie nur auf Pri.

    Ich bin noch nicht dahinter gekommen was das sein könnte, denn der Benzinhahn würde auch Überholt. Ich werde diesbezüglich den Unterdruckschlauch zwischen ansaug und Benzinhahn wechseln.

    So das ist nun viel Input für euch aber ihr müsst ja alles wissen damit ihr mir helfen könnt.

    LG Jürgen Kohlbeck

  • Ohgottogott, da scheint ja einiges im Argen zu sein. Ich würde mit dem Benzinhahn anfangen, dann die Schwimmernadelventile kontrollieren. Haben die eine Kante, Sitze polieren und Schwimmerstand überprüfen.
    Der Sprit läuft nicht während der Fahrt in den Zylinder sondern wenn sie steht.
    Wenn das soweit ok ist, dann Batterie, Anlasser usw. überprüfen.
    Hört sich für mich nach Kombination mehrerer Kleinigkeiten an.
    Ich habe schon häufiger von ähnlichen Problemen gehört, wo angeblich vieles gemacht wurde, aber durch fehlendes Fachwissen falsch montiert und kontrolliert wurde. Im Prinzip ist es nicht hochgradig kompliziert, trotzdem kann man Fehler machen oder Kleinigkeiten übersehen.
    Deshalb kann ich dir DIE Lösung der Probleme leider nicht nennen.
    Zur Batterie, auch wenn sie neu ist, einfach mal eine andere probieren, ich hatte auch schon neue Batterien, die nach kurzer Zeit defekt waren.

    Gruß Micha

    Die Summe der Probleme ist immer gleich.

  • Anfangs hatte der Joke keine Reaktion

    Die KLE hat einen Startvergaser. Die entsetzlichen Folgen solcher Verwechslung werden in diesem Video dargestellt =O

    So das ist nun viel Input für euch aber ihr müsst ja alles wissen damit ihr mir helfen könnt.

    Lässt sich das Motorrad durch Anschieben starten?

    Ist der komplette Anlasser erneuert worden oder nur die Kohlen? Oder wurde ein gebrauchter Anlasser ohne vorherige Prüfung eingebaut?

    Was passiert, wenn man imanuell Unterdruck an den Benzinhahn anlegt? Läuft dann Benzin?

    Ist Rost oder Wasser im Tank?

  • Moin Micha.

    Also, die Vergaser habe ich generalüberholt. Da ist alles neu drin was du machen kannst.

    Auch sind die schwimmerstände eingestellt worden.

    Auch der Benzinhahn ist überholt. Leider weiss ich nicht ob das Problem vorher schon bestand.

    Das einzige alte ist der kleine Schlauch noch zwischen Benzinhahn und Ansaug.

    Ich bin ab Montag wieder Zuhause und werde diese Dinge nochmal überprüfen. Es langt ja wenn man durch ansaugen Unterdruck beaufschlagt.

    Ansonsten hab ich noch ne Vakuumpumpe da.

    Der Tank war ja innen verrostet und zusätzlich noch an der unteren Halterung gebrochen.

    Beides wurde durch mich behoben. Auch wurde ein externer Filter zwischen den Vergasern installiert.

    Ich habe jetzt die Batterie nochmal geladen. Diese weißt jetzt einen Ladezustand von 13.1 v auf.

    Mich irritiert einfach die Tatsache daß es ja funktionierte und nun auf einmal nicht mehr

    Zum Schluss noch die Sache mit der Batterie, auch eine andere leistungsstärkere Batterie schafft keine Abhilfe.

    LG Jürgen

  • Nachtrag.

    Ich bin jetzt nochmal in die Werkstatt gegangen und hab nach der kle geschaut.

    Wie gesagt habe ich die Batterie nochmal geladen die jetzt einen Ladezustand von 13.1 v hat.

    Schlüssel umgedreht und ohne Joke gestartet.

    Gleich nach der ersten Umdrehungen war sie da und lief auch gleich rund.

    D.h. wir können folgende Sachen ausschließen.

    Wir haben keine vollgelaufene Zylinder das bedeutet wiederum das die Vergaser in Ordnung sind da ja kein Sprit nach läuft.

    Auch sind die Starter sowie das Massekabel ok.

    Das einzige was ich jetzt noch machen muss ist die Sache mit dem Unterdruck Benzinhahn.

    Aber eine Frage hab ich noch, kann es sein das die Batterie der kle nach kurzen Startorgien die nicht von Erfolg gekrönt sind, soweit entladen ist , das sie bei ein wenig über 12 v nicht mehr durch startet?

    LG Jürgen

  • Mit undichtem Benzinhahn habe ich mich auch lange rumgeärgert. Ruhe war erst nachdem ich die Dichtfläche im Gehäuse mit Dremel glatt poliert hatte.

    Spannung an der Batterie ist immer nur Momentaufnahme und sagt wenig über die Kapazität und die Startleistung. Wenn man von der Spannung auf den Ladezustand schliessen will, dann muss die Batterie vorher eine halbe Stunde abgeklemmt sein.

    Mir gefallen auch die Bee Gees. 😁

    Wenn ich das video richtig verstanden habe, dann hat der Start mit "Joke" zu einem schlimmen Unglück geführt bei dem er vermutlich die Testikel verloren hat. :microwave: Es klingt jedenfalls so. Mein Englisch ist leider nicht so gut...

  • Moinsen.

    Gestern habe ich mich der kle gewidmet.

    Also Batterie technisch wollte sie gestern wieder nicht anspringen. Kurz überbrückt und wrooonmm.

    Da muss ich mal messen ob da irgendwas Strom zieht.

    Da gestern auch mein neu geordertes Vergasereinstellwerkzeug kam, hab ich gleich nochmal die Vergaser eingestellt.

    Ich bin jetzt auf 4 Umdrehungen gegangen und siehe da , wir haben einen funktionierenden Joke.

    Daraufhin habe ich den Tank nochmal angelupft um an den Benzinschlauch sowie an den Unterdruckschlauch zu kommen.

    Schnell noch einen langen Schlauch zwischen Benzinhahn und einer Flasche und los geht's.

    Ja was soll ich sagen, es geht nichts. Aber auch gar nichts.

    Da kann ich Unterdruck drauf geben wie ich will, weder auf normal noch auf Reserve kommt Sprit.

    Tja, da habe ich wohl was falsch zusammengebaut, denn der Benzinhahn wurde ja auch überholt.

    Das muss ich mir nochmal genauer ansehen.

    Eine Explosionszeichnung vom Benzinhahn hat wohl keiner oder?

    Nun das war's erstmal wieder.

    Wünsche euch noch einen schönen Dienstag.

    LG Jürgen

  • Hi.

    Ex Zeichnung deswegen damit ich sicher gehen kann das ich die Membrane richtig rum rein hab. Falls man die vertauschen könnte.

    Ich meine dieses runde Teil das die Umschaltung von normal auf Reserve macht kann man evtl falsch einbauen.

    Dann noch die Deckplatte so das dann die Verdrehung des Hahnes nicht mehr passt.

    Das ist mir passiert. 😁

    Zur Not eben nochmal nen neuen rep Satz für den Hahn gekauft und nochmal gemacht.

    Gruß Jürgen

  • Hi.

    Ich rede von der äusseren mit den zwei kleinen Schrauben. Da hatte danach bei mir die anschläge des Drehahns nicht mehr gepasst.

    Ansonsten geb ich micha Recht das man den vorderen Teil schon erkennen kann.

    Bei der Rückseite mit der Membrane bin ich mir nicht sicher ob man die verkehrt einbauen kann.

    LG Jürgen

  • Hallo miteinander.

    Ich habe mich heute erstmal mit dem Problem der sich entladenen Batterie gewidmet.

    Zuerst, was kann sein das sie sich entläd bzw das sie den Anlasser nicht mehr durchdrehen kann.

    1. Kriechstrom

    2. Falsch angeschlossener Magnetschalter

    3 Defekte Batterie.

    Also messen wir mal Masse gegen Batterie.

    Ergebnis 0,0 Milliampere.

    Also kein Kriechstrom und auch kein defekter Regler.

    Der Magnetschalter ist wie folgt angeschlossen

    Kabel von Batterie auf B und zum Anlasser auf M.

    Alles richtig.

    Nun das abfallen der Batterie Spannung beim starten.

    Fällt auf 6 v ab. Ich denke wir haben unseren Übeltäter.

    Obwohl das es eine neue Batterie ist muss sie wohl einen Zellenschluss haben.

    Im Ruhezustand hat sie auch nur 12,4 was ein wenig wenig ist. Schöne Wortspielerei. 😁

    Nun ich habe jetzt eine neue Batterie geordert.

    Wenn einer fragt ob ich die umtausche, nein werde ich nicht. Denn ich muss ehrlicher weise gestehen daß ich die Batterie damals nicht vorher vollgeladen hatte. Auch das könnte eine Möglichkeit sein warum diese Batterie gestorben ist.

    Naja man ist eben nur Mensch und ab und zu muss es mal schnell gehen.

    Ich halte euch auf dem laufenden.

    LG Jürgen

  • Meine Vermutung, neue Batterie heißt nicht das sie auch funktioniert. Hab auch mal nach 9 Monaten eine bei Polo reklamiert, no problem.
    Was hast Du jetzt bestellt AGM oder Blei/Säure?
    In meiner KLE fahre ich eine Yuasa Gel, die ist über 11 Jahre alt!!!

    In anderen Mopeds, Auto und WoMo AGM Batterien von „Langzeit“, kosten wie Blei/ Säure. Die erste die ausgefallen ist, war auf den Tag 6 Jahre alt, finde ich ok.

    Die Summe der Probleme ist immer gleich.

  • Gefüllte Blei/ Säure gibt’s aber gefüllt zu kaufen.

    Mit Überladung gibt’s bei Gel Batterien, auch mit dem alten Regler,keine Probleme, hab sie in 4 Fahrzeugen (1 Auto, 3 Motorrädern) verbaut.

    Die Summe der Probleme ist immer gleich.

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