Seitenständer optimieren + Federn ineinanderwickeln

-- WICHTIGES AN DIESER STELLE --

Stammtische: KawasakiS NRW 21.02. in Krefeld-Linn

Treffen 2026: 26. - 28.06. Int. KLE-Treffen 2026

  • Moin Männers,

    bin ja gerade dabei den Seitenständer zu optimieren, in meinem Fall für die Fahrwerkshöherlegung.

    Der Ständer ist soweit auch fertig, Info dazu gibt’s noch, aber es hat sich ein Problem aufgetan.

    Hat einer ne Idee, wie die Seitenständerfedern ineinander gewickelt werden?

    Meine waren etwas verbogen und ich habe sie gerichtet, bekomne sie jetzt aber nicht wieder ineinandergedreht.
    Auseinander war nicht einfach, aber ging. Im Schraubstock und auf einer Seite geklemmt funktioniert es nicht.

    Könnte mir vorstellen eine Halterung mit viel Platz zu bauen und eine Feder einzuspannen und dann die andere reinzuwickeln.

    Es geht mir auch nur darum, zu wissen wie es geht, denn eine neue Feder habe ich schon bestellt.

    Gruß Micha

    Die Summe der Probleme ist immer gleich.

  • Sind da ab Werk zwei Federn verbaut? Im Ersatzteilkatalog finde ich immer nur eine Feder.

    Kannst Du ein Foto einstellen?

    Das Problem hatte ich (zum Glück) noch nie. Ich würde mal versuchen, ein Ende der äuseren Feder einzuspannen und das andere Ende auf gegen die Richtung der Wicklung zu drehen.

  • Im Katalog ist auch nur eine Feder, die aber aus 2 Federn besteht.


    Ich hatte ja schon geschrieben, das ich die eine Feder im Schraubstock festgeklemmt hatte

    und versucht habe die andere reinzuwickeln, das geht aber nicht.


    Fotos kommen gleich

    Die Summe der Probleme ist immer gleich.

  • Und hier die Fotos.
    1. die 2 Federn

    2. Bild der Ähnlichen Feder bei der GPZ 500

    3. und bei der GPZ 900


    So wie im letzten Bild bei der 900er sieht die Feder bei der KLE auch aus.

    Vom Kumpel, begnadeter Schrauber, bekam ich schon die Info, das die
    Feder eventuell in eins gewickelt wurden.

  • Ja das System der dünneren in der dickeren Feder kenne ich auch, das wäre für Kawasaki aber zu einfach.
    Könnte aber auch ein Aspekt der Sicherheit dagegen sprechen, falls die dickere Feder mal bricht. Deshalb gibt es ja die Doppelfeder und deshalb sind 2 gleiche ja auch sicherer.

    Die Summe der Probleme ist immer gleich.

  • Ich schaue morgen mal bei mir nach aber so wie es ausschaut müssen die den zwingend ineinander gedreht werden ??

    Reicht es nicht wenn die versetzt ineinander geschoben sind ??

  • Glaub mir Micha, ich hab alles probiert, wenn die nicht eng ab-/ ineinanderliegen, dann bleiben die Federn an der Schraube der Ständerbefestigjng hängen.
    Ich hab’s heute noch mal probiert, Jugend forscht halt und hab eine Position gefunden, wo die Federn halbwegs ineinander liegen und die Schraube nicht stört.
    Wenn man es richtig hin bekommen will, dann müsste man zum Schluss das Ende der einen mi Feder so verbiegen, das es durch die Feder gefädelt wird.
    Erinnert mich an meine Jugend, da gab es Geschicklichkeitsspiele aus Draht, die man durch verdrehen trennen konnte. 😳🤣

    Die Summe der Probleme ist immer gleich.

  • So, jetzt mal zur Seitenständer Optimierung.

    Die Maschine ist höher gelegt und der Ständer stand immer schon sehr steil,einmal bin ich sogar beim Absteigen mit Gepöckrolle mit dem Hacken an der Sitzbank hängen geblieben und hab die Maschine über den ausgeklappten Ständer gezogen. Mit einem Bein in der Luft hält man natürlich gar nichts mehr, also lag ich auf dem Rücken und die Maschine neben mir.
    Ich hab dann lange überlegt, wie man den Stand mit Seitenständer verbessern kann. Zuerst dachte ich daran den Ständer abzuwinkeln, damit die Standfläche weiter vom Motorrad weg kommt. Dann steht er aber während der Fahrt auch weiter raus.
    Hab mich dann entschieden, nach Test mit Holzbrett, den Ständer um 20mm zu verlängern.
    Da ich während der „Restauration“ vor 6 Jahren, den Ständer oben schon mal mit einem Rohr verstärkt hatte, hab ich mich entschieden den Ständer über dem Fuß zu trennen. Das hatte den Vorteil, das ich auf den Fuß von innen eine M6 Mutter schweißen konnte, für die spätere Befestigung der größeren Standplatze. Natürlich hab ich für die zukünftige Schraube zuerst ein Loch gebohrt.
    Das Rohr habe ich dann um 15mm verlängert und den Fuß wieder angeschweißt.
    Als nächstes habe ich eine Aluplatte (Quintett Warzenblech) genommen und eine Standplatte von ca. 100x90mm zugeschnitten. Die erschien mir nicht stabil genug und ich habe sie mit einer 2. glatten 4mm Aluplatte verstärkt.
    Die Platten hab ich miteinander und dann mit dem Ständer verschraubt.
    Das Ständerrohr hab ich vorher nich durch die Bohrung mit Fluid Film Korrosionsschutzöl von innen versiegelt.
    Von außen habe ich den Ständer mit Normfest Rednox als Rostschutz und Rahmenfarbe mit Klarlack lackiert.

    Das Ergebnis ist überzeugend, zumindest ohne Gepäck, kann ich mich jetzt sicher auf die Raste stellen und aufsteigen.

    Hier die ersten Fotos, die vom fertigen Objekt kommen noch.

    Gruß Micha

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