Beiträge von c-de-ville

-- WICHTIGES AN DIESER STELLE --

Stammtische: KawasakiS NRW 21.02. in Krefeld-Linn

Treffen 2026: 26. - 28.06. Int. KLE-Treffen 2026

    Schau an, ein deutsches Motorrad hast Du auch.

    Eine Bismarck mit 50 ccm war das erste Moped das ich gefahren habe,

    die stand bei einem Freund im Schuppen, noch von seinem Onkel.

    Das muss 1972 oder 73 gewesen sein. Damit sind wir auf der Streuobstwiese

    um die Apfelbäume gefahren, bis der Rasen weg war.

    Die Abstandshülse ist schon ziemlich genau berechnet, aber ich hatte auch schon Räder, da war sie locker und in anderen da war sie fest. Ich gehe davon aus, das die Hülse nach verschrauben der Achse leicht klemmt, damit Querkräfte keinen Schaden an den Lagersitzen anrichten und natürlich die Lager nicht verspannt eingebaut werden.

    Hallo Csaba,

    auch von mir ein Herzlich Willkommen

    und viel Spaß mit deiner KLE.

    Bei Problemen können wir dir bestimmt helfen. Zum Glück gibt es ja das Übersetzungsprogramm.
    Die Übersezung ist übrigens sehr gut, ich wüsste gern ob auch technische Begriffe und Namen von Bauteilen richtig übersetzt werden. Zumindest so weit das man dein Problem erkennt und dir helfen kann.

    In Ungarn war ich schon mal mit dem Motorrad, einer Suzuki GT 750, das war 1983. Von da sind wir dann weiter nach Griechenland gefahren.

    Viele Grüße aus Hannover

    Micha

    Ja, aber das ist ja nur die Grundeinstellung, mit der die Maschine laufen sollte wenn alles ok ist.

    Ich hatte schon Motoren, die liefen erst vernünftig mit 3 1/2 oder 4 Umdr., meine KLE übrigens auch.
    Eingestellt wird es nach Motorlauf und nicht nach Handbuch.
    Schraube rausdrehen bis Motor mit höchster Drehzahl sauber läuft. Standgas auf 1.250 Umdr. nachregulieren, Schraube noch mal nachregulieren und schauen ob sich was verändert. Dann den 2. Vergaser genau so einstellen. Beide Schrauben wieder vorsichtig reindrehen, zählen und aufschreiben, Einstellung wieder herstellen. Dann hat man für später eine eigene Grundeinstellung.

    Die Einstellung kann durchaus sehr Unterschiedlich sein, das macht nichts, Hauptsache der Motor läuft sauber.
    Wenn man ein halbwegs gutes Gehör hat ist es ein Kinderspiel.

    Herzlich willkommen Tamelia,

    mit technischem Verständnis und Schraubererfahrung sollte die ER5 kein Problem sein.
    Das ist ausgereifte aber überschaubare Technik, die bei halbwegs Pflege lange funktioniert.
    Bei Fragen findet sich hier immer eine Lösung.
    Viel Spaß weiterhin mit der ER.

    Gruß Micha

    Also das die beiden Schwimmerkammern 100 ml Benzin fassen, glaube ich im Leben nicht.
    Ich habe ein Gefäß auf dem ich die Füllmenge einer Schwimmerkammer markiert habe, ich könnte es mal gegenprüfen. Das Gefäß nutze ich schon seit Jahren und die Füllmenge war immer gleich.

    Danke für die Info.

    Von LM verwende ich regelmäßig den Kraftstoffsystemreiniger MTX, das beugt auch vor, angeblich auch im Brennraum. Ich hab schon einige Motoren, die ich gefahren hatte, zerlegt, übermäßige Ablagerungen im Brennraum hab ich noch nie beobachtet.
    Das Carbon X war mir bei der Suche auch schon aufgefallen, ich weiß jetzt nicht mehr was, aber irgendwas hat mich abgehalten es zu testen.
    Werde mich noch mal genauer mit beschäftigen.
    Beim Mannol hat mich die Daueranwendung angesprochen. Scheint nicht die super Chemiebombe zu sein, wirkt wahrscheinlich auch langsamer. Vom Geruch und an den Fingern war das Mannol einem Brennraumreiniger ähnlich.

    Ich werde es testen, hab da jetzt nen Liter von rumstehen.

    Bei neuen Motoren ja, bei alten kann‘s Probleme geben. Muss ja nicht, aber das Problem wurde in einigen Foren schon häufiger diskutiert.

    Die Viskosität hat nur in sofern etwas damit zu tun, das der Unbedarfte gern zu Synthetiköl greift was in der Regel dünnflüssiger ist, z.B. 5W oder 0W weil es das am meisten angebotene Öl ist.
    Synthetiköle im gewohnten mineralischen oder teilsynthetischen Viskositätsbereich sind eher ungewöhnlich.

    Ich hab mir mal in den Anfangszeiten des Synthetiköls, als es noch als Wundermittel beworben wurde, einen neu aufgebauten Motor, mit Castrol RS kaputt gefahren. Kurbelwellenschaden, weil der Öldruck zu gering war bei betriebswarmen Motor und im Standgas sogar fast völlig zusammen brach. 3000 km hat‘s gedauert.

    Wenn die Kupplungslamellen nicht für Synthetiköl ausgelegt sind, weil für ein älteres Fahrzeug, dann nützt auch die Jaso Zulassung nichts.
    Übrigens funktioniert auch mineralisches Öl ohne Jaso in den alten Motoren, denn als ich angefangen habe Motorrad zu fahren war Jaso noch nicht erfunden, oder noch nicht verbreitet, die Ölbadkupplung gab es aber schon und es funktionierte, auch in KLE und GPZ.

    Das sind nur meine, zum Teil auch schmerzhaften, Erfahrungen und nicht angelesenes Wissen aus zweifelhaften Quellen. Ich muss hier keinen zu irgendwas überreden, bin aber für Erfahrungen anderer immer offen.

    Ja vielleicht Harald, wenn es ein völlig zugeranzter Motor ist. Ein normaler Motor kann das ab, ich glaube auch nicht das der Brennraum völlig verkokt ist, da ich immer zügig unterwegs bin und auch häufig längere Strecken fahre. Ich kann mir auch schlecht vorstellen das die Kolbenringe verkokt sind, denn der Motor verbraucht kein Öl, hat in der Leistung nicht nachgelassen und verbraucht 4,7 - 5,3L, hat aber schon 110.000 km gelaufen.
    Eigentlich sind es nur die sehr unterschiedlichen Messwerte der Kompression die mich beunruhigen.
    Hatte in der Vergangenheit aber schon Automotoren die auf einem Zyl. nur 7 bar hatten und 20.000 km später wieder über 10 bar , wie die anderen.

    Der Reiniger von Mannol ließt sich ganz interessant, ist quasi ein Additiv für Dauereinsatz und heißt „Mannol Benzin Ester Additive 9950“.
    Papier ist ja geduldig, deshalb bin ich grundsätzlich skeptisch bei der Auflistung was dieses Wundermittel alles kann.
    Es soll Additive enthalten, die aus jedem Sprit Premiumsprit machen sollen, eine extreme Schmierfähigkeit haben, den Brennraum und die Kolbenringe reinigen sollen und natürlich die max. Motorleistung generieren, sowie für einen sauberen und umweltfreundlichen Motorlauf sorgen sollen. Ich glaube es kann noch mehr, das konnte ich mir merken. Das Mischungsverhältnis beträgt 15ml auf 15L (Tankfüllung).
    Hört sich schon reichlich dick aufgetragen an, andererseits ist Mannol in Öltests vorn mit dabei.
    Mannol ist übrigens nur ein Handelsname in D, hergestellt wird es in Litauen. =O:/


    Ich werde es mal probieren und berichten, wie ich schon einige Wundermittel ausprobiert habe, denn wer nichts wagt, der nicht gewinnt. Ein paar Mittel, die heutzutage zu meinem täglichen Repertoire gehören hab ich so schon rausgefunden.

    Übrigens der Grund kein synthetisches Öl zu verwenden ist ein anderer, denn in erster Linie kann es die Funktion der Kupplung stören, indem sie durchrutscht. Ein weiterer Punkt ist die dünnere Viskosität, dafür sind die Motoren nicht entwickelt und es kann zu Druckverlusten im Ölkreislauf kommen, weil das dünnflüssige Öl an Lagern und Übergängen vermehrt austreten kann und dann am Ende des Schmierkreislaufes kein Öl mehr ankommt, oder auch nur zu wenig.
    Deshalb fahre ich in den KLEs + GPZetten 20W50 teilsynthetisch. Die Motoren klappern auch gleich weniger und verbrauchen weniger Öl, weil dickflüssiger. Auf über 100.000 km Erfahrung mit verschiedenen Motoren kann ich da schon zurückblicken.

    Ein Kolbenklemmer kommt auch nicht vom Klappern, sondern von zu engem Laufspiel zwischen Kolben und Zylinder, meist nach der Motorinstandsetzung und zu frühzeitiger Belastung des Motors. Musste ich leider selbst schon erfahren, das kann sich aber durchaus auch wieder einlaufen.

    Gruß Micha