Beiträge von c-de-ville

-- WICHTIGES AN DIESER STELLE --

Stammtische: KawasakiS NRW 14.03. in Krefeld-Bockum

Treffen 2026: 26. - 28.06. Int. KLE-Treffen 2026

    Und die Bilder vom angebauten Seitenständer.
    Steht gut, man kann auch aufsteigen indem man auf die Fußraste steigt und über die Sitzbank tritt, das ist von Vorteil mit Gepäckrolle.

    Aber Obacht, die geplante Standfläche des Mopeds sollte vorher gut abgescannt werden, da die Maschine eventuell recht steil steht und leicht nach rechts kippen kann. Das ist mir nämlich gestern passiert. Stand ganz gut, aber nur „ganz“, leicht gegen gekommen und krach. Ist zum Glück nichts dolles passiert nur Kratzer an Sturzbügel (kann ich wärmstens empfehlen) Lenkergewicht und Fußbremshebel. Die interen Rasten waren auch ausgeklappt. Der Bremshebel ist verbogen, da aber die Armatur nicht fest verschraubt ist und der Bremshebel mit einem dicken Gewebeschlauch umhüllt ist, wegen Alu kalt im Winter, ist er nicht gebrochen und kann normal benutzt werden.

    Ich werde das noch mal mit Gepöck beobachten und eventuell den Ständer noch mal um 5 mm kürzen.

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    So, jetzt mal zur Seitenständer Optimierung.

    Die Maschine ist höher gelegt und der Ständer stand immer schon sehr steil,einmal bin ich sogar beim Absteigen mit Gepöckrolle mit dem Hacken an der Sitzbank hängen geblieben und hab die Maschine über den ausgeklappten Ständer gezogen. Mit einem Bein in der Luft hält man natürlich gar nichts mehr, also lag ich auf dem Rücken und die Maschine neben mir.
    Ich hab dann lange überlegt, wie man den Stand mit Seitenständer verbessern kann. Zuerst dachte ich daran den Ständer abzuwinkeln, damit die Standfläche weiter vom Motorrad weg kommt. Dann steht er aber während der Fahrt auch weiter raus.
    Hab mich dann entschieden, nach Test mit Holzbrett, den Ständer um 20mm zu verlängern.
    Da ich während der „Restauration“ vor 6 Jahren, den Ständer oben schon mal mit einem Rohr verstärkt hatte, hab ich mich entschieden den Ständer über dem Fuß zu trennen. Das hatte den Vorteil, das ich auf den Fuß von innen eine M6 Mutter schweißen konnte, für die spätere Befestigung der größeren Standplatze. Natürlich hab ich für die zukünftige Schraube zuerst ein Loch gebohrt.
    Das Rohr habe ich dann um 15mm verlängert und den Fuß wieder angeschweißt.
    Als nächstes habe ich eine Aluplatte (Quintett Warzenblech) genommen und eine Standplatte von ca. 100x90mm zugeschnitten. Die erschien mir nicht stabil genug und ich habe sie mit einer 2. glatten 4mm Aluplatte verstärkt.
    Die Platten hab ich miteinander und dann mit dem Ständer verschraubt.
    Das Ständerrohr hab ich vorher nich durch die Bohrung mit Fluid Film Korrosionsschutzöl von innen versiegelt.
    Von außen habe ich den Ständer mit Normfest Rednox als Rostschutz und Rahmenfarbe mit Klarlack lackiert.

    Das Ergebnis ist überzeugend, zumindest ohne Gepäck, kann ich mich jetzt sicher auf die Raste stellen und aufsteigen.

    Hier die ersten Fotos, die vom fertigen Objekt kommen noch.

    Gruß Micha

    Glaub mir Micha, ich hab alles probiert, wenn die nicht eng ab-/ ineinanderliegen, dann bleiben die Federn an der Schraube der Ständerbefestigjng hängen.
    Ich hab’s heute noch mal probiert, Jugend forscht halt und hab eine Position gefunden, wo die Federn halbwegs ineinander liegen und die Schraube nicht stört.
    Wenn man es richtig hin bekommen will, dann müsste man zum Schluss das Ende der einen mi Feder so verbiegen, das es durch die Feder gefädelt wird.
    Erinnert mich an meine Jugend, da gab es Geschicklichkeitsspiele aus Draht, die man durch verdrehen trennen konnte. 😳🤣

    Und hier die Fotos.
    1. die 2 Federn

    2. Bild der Ähnlichen Feder bei der GPZ 500

    3. und bei der GPZ 900


    So wie im letzten Bild bei der 900er sieht die Feder bei der KLE auch aus.

    Vom Kumpel, begnadeter Schrauber, bekam ich schon die Info, das die
    Feder eventuell in eins gewickelt wurden.

    Moin Männers,

    bin ja gerade dabei den Seitenständer zu optimieren, in meinem Fall für die Fahrwerkshöherlegung.

    Der Ständer ist soweit auch fertig, Info dazu gibt’s noch, aber es hat sich ein Problem aufgetan.

    Hat einer ne Idee, wie die Seitenständerfedern ineinander gewickelt werden?

    Meine waren etwas verbogen und ich habe sie gerichtet, bekomne sie jetzt aber nicht wieder ineinandergedreht.
    Auseinander war nicht einfach, aber ging. Im Schraubstock und auf einer Seite geklemmt funktioniert es nicht.

    Könnte mir vorstellen eine Halterung mit viel Platz zu bauen und eine Feder einzuspannen und dann die andere reinzuwickeln.

    Es geht mir auch nur darum, zu wissen wie es geht, denn eine neue Feder habe ich schon bestellt.

    Gruß Micha

    Schau an, ein deutsches Motorrad hast Du auch.

    Eine Bismarck mit 50 ccm war das erste Moped das ich gefahren habe,

    die stand bei einem Freund im Schuppen, noch von seinem Onkel.

    Das muss 1972 oder 73 gewesen sein. Damit sind wir auf der Streuobstwiese

    um die Apfelbäume gefahren, bis der Rasen weg war.

    Die Abstandshülse ist schon ziemlich genau berechnet, aber ich hatte auch schon Räder, da war sie locker und in anderen da war sie fest. Ich gehe davon aus, das die Hülse nach verschrauben der Achse leicht klemmt, damit Querkräfte keinen Schaden an den Lagersitzen anrichten und natürlich die Lager nicht verspannt eingebaut werden.

    Hallo Csaba,

    auch von mir ein Herzlich Willkommen

    und viel Spaß mit deiner KLE.

    Bei Problemen können wir dir bestimmt helfen. Zum Glück gibt es ja das Übersetzungsprogramm.
    Die Übersezung ist übrigens sehr gut, ich wüsste gern ob auch technische Begriffe und Namen von Bauteilen richtig übersetzt werden. Zumindest so weit das man dein Problem erkennt und dir helfen kann.

    In Ungarn war ich schon mal mit dem Motorrad, einer Suzuki GT 750, das war 1983. Von da sind wir dann weiter nach Griechenland gefahren.

    Viele Grüße aus Hannover

    Micha

    Ja, aber das ist ja nur die Grundeinstellung, mit der die Maschine laufen sollte wenn alles ok ist.

    Ich hatte schon Motoren, die liefen erst vernünftig mit 3 1/2 oder 4 Umdr., meine KLE übrigens auch.
    Eingestellt wird es nach Motorlauf und nicht nach Handbuch.
    Schraube rausdrehen bis Motor mit höchster Drehzahl sauber läuft. Standgas auf 1.250 Umdr. nachregulieren, Schraube noch mal nachregulieren und schauen ob sich was verändert. Dann den 2. Vergaser genau so einstellen. Beide Schrauben wieder vorsichtig reindrehen, zählen und aufschreiben, Einstellung wieder herstellen. Dann hat man für später eine eigene Grundeinstellung.

    Die Einstellung kann durchaus sehr Unterschiedlich sein, das macht nichts, Hauptsache der Motor läuft sauber.
    Wenn man ein halbwegs gutes Gehör hat ist es ein Kinderspiel.