Beiträge von c-de-ville

-- WICHTIGES AN DIESER STELLE --

Stammtische: KawasakiS NRW 14.03. in Krefeld-Bockum

Treffen 2026: 26. - 28.06. Int. KLE-Treffen 2026

    Manchmal kann man das Patschen auch abstellen, wenn man die LLGES etwas raus dreht = fetter.

    Super+ enthält übrigens auch E5, angeblich enthält ARAL Ultimate kein E5, obwohl es auf der Zapfpistole steht.

    ARAL behauptet aber die E5 Kennzeichnung ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben und bedeutet "bis 5% Ethanol",

    sie würden aber kein Ethanol beimischen - glauben wir es mal.

    Ich habe auch erstmals Ultimate getankt und zwar in die GPZ 500, weil ich die selten fahre und ich kein Bock habe deshalb die Vergaser zu zerlegen. Außerdem ist der Tank beschichtet und ich habe schon erlebt, das umgekipptes E5 Benzin mir die Tankbeschichtung aufgelöst hat.

    Bruno, meine 98er hat kein Air-cut Ventil.

    Hallo in die Runde,

    ja mit straff meine ich enges Ventilspiel. Ich hatte in meiner "Jugend" bei meinen Hondas gerne das Ventilspiel eng eingestellt - mit der Hoffnung auf mehr Leistung. Bei 27 oder 42 PS machen ja auch Kleinigkeiten was aus... War aber mehr Einbildung.

    Michael

    PS Das mit dem Schalten und der Kette - ja das macht mächtig Geräusche im Vergleich zu anderen Mopeds...

    Das mit der Mehrleistung ist genau falschrum gedacht, durch größeres Ventilspiel erhält man mehr Leistung.

    Geht der erste Gang nur mit Geräusch rein, ist das Standgas zu hoch, bei 1.000 Umdr. Ist das Geräusch leiser, bei 800 weg. Wenn der Motor gut eingestellt ist, läuft er mit diesen Drehzahlen, aber Vorsicht, das angegebene Standgas ist 1.400, der Grund könnte die Ölpumpe sein, die eventuell bei niedrigeren Drehzahlen den Zyl.Kopf nicht mehr mit ausreichend Öl versorgt, eventuell kann auch die Primärkette schlagen. Also aufpassen.

    Du kannst einen aber auch schwindelig sabbeln.

    Grundsätzlich stellt man EINEN Vergaser nach dem ANDEREN ein. Man schraubt niemals an beiden Vergasern gleichzeitig rum. Und das macht man so lange bis der Motor im Standgas vernünftig läuft, 3-4x einstellen bzw. nachregulieren ist normal.

    Wenn Du die LLGES ganz rein schraubst dann humpelt der Motor so vor sich hin und geht sofort aus oder später, je nachdem wie lange man die LLGES reingeschraubt lässt, meist nur Zehntelsekunden. Ist die Schraube reingeschraubt und der Motor geht nicht aus stimmt was nicht. Meist sind dann die Luftkorrekturkanäle nicht frei. Läuft der Motor halbwegs rund den anderen Vergaser entsprechend einstellen. Wahrscheinlich muss man das Standgas immer mal wieder nachjustieren, so das der Leerlauf stabil bei 1.200 - 1.400 U/min läuft. Jetzt die LLGES EINZELN nachregulieren, ob der Motorlauf im Standgas noch optimiert werden kann. Leerlaufdrehzahl bei Bedarf nachregulieren.

    Alles klar?

    Zu den Einstellmaßen:

    die Mitte zu nehmen ist grundsätzlich ok. Ich stelle allerdings immer auf max. Ventilspil ein, also 0,18 und 0,23 mm.

    Die Nockenstellung gegenüber der Lauffläche des Schlepphebels ist schon mal gut. Man kann natürlich auch nach Einstellmarkierung einstellen, finde ich persönlich nicht so gut, weil die einzustellenden Nocken nicht im gleichen Winkel stehen. OK der Grundkreis sollte gleich sein, aber sicher ist sicher.

    Das Plättchen (Fühlerlehre) ziehst Du zwischen Ventil und Schlepphel oder zwischen Nocken und Schlepphebel durch? Die Fühlerlehre sollte sich immer gleich rubbelig anfühlen.

    Nur ein Beispiel, wenn ich schreibe der Motor geht aus, oder beinahe aus, wenn man die LLGES rein schraubst, dann sagst Du dein Motor läuft weiter und das ware korrekt so.

    Ich weiß aus meiner Erfahrung mit unterschiedlichen Motorrädern das es nicht so ist.

    Aber ich muss auch keinen missionieren, wenn Du es nicht glauben willst, musst Du ja auch nicht. Ich wollte nur helfen und habe bestimmte Zusammenhänge in meinem ersten Beitrag erklärt, aber ich habe keine Lust das hin und her zu diskutieren. Meine Maschinen laufen ja, also kann es ja nicht falsch sein was ich mache.

    Was ich geschrieben ist einfach so, da gibts auch nichts zu diskutieren.

    Ich schraube an motorisierten Zweirädern seit 1974 und ich habe schon alles zerlegt, repariert getunt verbessert und was weiß ich nicht alles. Aber ich habe auch immer Leuten über die Schulter geschaut, nachgefragt und mit denen diskutiert um Technik besser zu verstehen. Ich kenne aber auch Leute, die extremes Wissen haben z.B. komplette Motoren selbst konstruiert und gebaut haben. In all den Jahren habe ich so mein Wissen angesammelt, aber ich gebe zu ich kenne einige Leute die einfach noch mehr wissen.

    Wenn ich lese was Du betreffs der Vergaser für Zusammenhänge erstellst, dann sagt mir dass, das Du die Funktionsweise des Vergasers noch nicht in Gänze verstanden hast. Ich habe mir auch Informationen aus unterschiedliche Literatur über Vergaser angelesen, das macht manches transparenter. Übrigens die KLE-Vergaser sind noch einfach, Doppelvergaser oder Registervergaser mit Beschleunigerpumpe ist dann die nächste Stufe der Erleuchtung. Meinen Meister habe ich in einem Rochester Quadrajet (4-fach Vergaser in einem Gehäuse) gefunden , den ich nicht zur vollsten Zufriedenheit zum Laufen gebracht habe.

    Hab auch schon erlebt das die Krümmermuttern lose waren, oder die Steuerkette mal nachgestellt werden musste, weil die Automatik geklemmt hat.

    Aber mit den Geräuschen ist das so, je mehr man horcht je eher scheinen einem Geräusche aufzufallen, die man noch niemals vorher gehört hat.

    Mir ging es mal so als ich mit der 900er die 350 km zum Jahrestreffen im Tiefflug absolviert habe, 180 war geradezu langsam, die Maschine lief perfekt. Dann hab ich auf dem Treffen an der Theke ein Bier getrunken und bin dann ohne Helm über den Platz zum Zeltaufbauen gefahren. Ich hätte drauf gewettet, das ich den Motor geschrottet habe, das war vor vielleicht 40.000 km.

    Ich bin auch mal auf der Bahn im Formationsflug mit einem Porsche und einem M3 unterwegs gewesen, als ich da dann an die Tankstelle gefahren bin, mit Helm, habe ich Geräusche gehört und Vibrationen vernommen, die ich auch noch nie gehört hatte. Die Einbildung kann einem schon so manchen Streich spielen und einem den Spaß verderben, vielleicht wäre der Motor ansonsten aber auch schon lange hin.

    Wenn ich beide ganz reindrehe, ja - geht er aus. Mach ich das nur bei einem Vergaser, juckt das den Motor reichlich wenig. Wüsste halt nicht wo ich und wie ich das hören soll, ist jetzt eher links zu mager oder rechts? Oder ist rechts zu fett und links ok? Wie hört man da raus, welcher Vergaser nun falsch eingestellt ist?

    Zu fett zu mager, die Leerlaufgemischschrauben sind nur für den LEERLAUF zuständig. Das einzige was die noch beeinflussen ist das Abtouren des Motors wenn zu mager. Aber der Motor läuft nicht zu fett/ zu mager, das Gemisch ist fix über die Größe der Hauptdüse.

    Der Motor muss definitiv ausgehen, wenn man die LLGES rein dreht. Auf einem Zylinder läuft der Motor nur weiter wenn die Leerlaufdrehzahl erhöht wird. Da scheint bei dir noch ein Problem vorhanden zu sein.

    Hören kann man das, wenn man sich mit Motoren seit über 40 Jahren beschäftigt. Wenn man es beruflich macht geht's schneller, oder man lernt's nie.

    Ich habe ja gerade die Hauptdüsen getauscht und da mir die unterschiedlichen Größen komisch vorkamen habe ich mal recherchiert. Demnach war diese Kombi für das 98er Modell korrekt. 15.000 km die ich zum Teil auch zackig unterwegs war hat der Motor ja klaglos überstanden.

    Ich glaube auch da war noch keiner dran, den Vorbesitzer (kenne ich) mit Sicherheit nicht, der ist 15 Jahre nur gefahren.

    Also bleiben nur die ersten 5 Jahre beim Erstbesitzer, aus welchem Grund solltel er die Hauptdüsen getauscht haben.

    Zum Leerlaufgemischeinstellen: der Autor geht nur auf eine Vergaserkonstruktion ein, soweit ich weiß gibt es aber 2. Ich meine es hängt mit der Position der LLGES zusammen, ob sie vor oder hinter der Drosselklappe positioniert sind. Da sie bei den Keyhin Vergasern hinter der Drosselklappe sind, ist es so, wie ich beschrieben habe. Wenn davor, dann ist es so wie der Autor es beschreibt. Ich habe ja auch Maschinen mit Mikuni Vergasern und habe auch ausgebaute liegen, ich werde mal nachsehen. Aber mir war es bis jetzt immer egal, entweder der Motor läuft sauber oder nicht und die Einstellung versuche ich zu finden. Vielleicht sind auch noch andere Parameter für die Art der Einstellung verantwortlich, das entzieht sich aber im Moment noch meiner Kenntis.

    MissMatch - fast richtig, ganz raus bis der Motor am höchsten und gleichmäßigsten dreht und dann 1/8 - 1/4 Umdr. rein.

    Diese Einstellung hat übrigens keinen Einfluss auf den Verbrauch, falls jetzt jemand der Meinung ist Standgas fetter ist auch höherer Verbrauch. Mit CO-Tester ist natürlich besser, setzt aber bei einer 2in1 Anschlusslöcher im Krümmer voraus. Bei der GPZ natürlich nicht. Aber ein gutes Gehör und das gewisse Gefühl bringt's schon nah bis sehr nah dran. Ich kontrolliere und regele die Einstellung bestimmt 3-4 Mal nach, denn wenn man wieder auf Standgasdrehzahl von 1.200 - 1.400 ist kann sich die Laufkultur verändert haben.

    @Bruno - also meine 98er hat auch noch 92/ 95er Hauptdüsen.

    Siehste so einfach kann das sein, ich habe den Ständerschalter außer acht gelassen, weil ich annahm Du hättest ihn geprüft.
    Kleiner Tipp ich schmiere ihn ab und an mit Ballistol.
    Übrigens, so lange wie ich Moped fahre habe ich noch NIE, Kupplungsbeläge gewechselt und 2 Mopeds haben sogar schon 2x genullt.

    vwmt kann ich nur empfehlen, ich kaufe da schon seit Jahren. Ist auch die erste Adresse für die GPZ 900.

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    Wir haben bei ihm auf dem Hof auch schon mehrfach 900R-Treffen gehabt, daher kenne ich ihn auch persönlich.