Beiträge von c-de-ville

-- WICHTIGES AN DIESER STELLE --

Stammtische: KawasakiS NRW 14.03. in Krefeld-Bockum

Treffen 2026: 26. - 28.06. Int. KLE-Treffen 2026

    Ja wenn man die Möglichkeiten hat, dann geht schon was. Mit 4 mm Materialstärke gibt‘s bestimmt keine Beulen wie sie eigentlich jeder originale Motorschutz hat.
    Gut gemacht Jürgen.

    Hauptsache das wird was mit der Seidenstraße, in der momentanen Situation würde ich persönlich lieber die entgegengesetzte Richtung einschlagen. Interessieren würde mich die Strecke auch, aber so langsam bin ich wohl zu alt dafür, ich konnte hohe Temperaturen früher mal deutlich besser ab.

    Das wird wie bei der GPZ sein, die wurde in D gar nicht mit 60 PS angeboten, sondern immer nur leistungsreduziert. Selbst in der DEKRA-Datenbank ist die 60 PS Version unbekannt. Ich musste die GPZ meiner Tochter per Einzelabnahme auf 60 PS eintragen lassen. Das hat alles zusammen über 4 Stunden gedauert, denn der freundliche Ingenieur war sichtlich bemüht. Und hat trotzdem nix gefunden. Aber Wikipedia, Louis-Datenbank und ein Schreiben von Kawasaki haben ihn letztendlich überzeugt und schwuppdiwupp war alles incl. 130er Reifen und HU für „günstige“ 205 € eingetragen. :cursing:

    Möglich wären Gasanschlag oder Reduzierscheiben im Ansaug (nicht original Kawasaki), wenn original Leistungsreduziert dann sind Löcher in den Schiebern, dann kann nicht der max. Unterdruck wirken und die Schieber gehen nicht ganz auf.


    Gruß Micha

    Ich würde erst mal probieren und wenns immer noch nicht geht den Freilauf ausbauen und nachsehen. Erst dann würde ich einen Repsatz kaufen.
    Ich müsste noch einen Freilauf über haben. Wenn Bedarf besteht mal melden dann schaue ich mal nach.


    Gruß Micha

    Eventuell ist der Freilauf defekt. Die Rollen nutzen sich auch ab, aber dann hättest Du vorher schon Probleme gehabt. Es kann auch sein das der Freilauf platzt/ reißt, dann ist es von jetzt auf gleich vorbei. Probier noch mal wenn der Motor kalt ist. Ansonsten ist der Freilauf einfach zu wechseln, sitzt hinter den Polrad. Öl kann drin bleiben, einfach Moped rechts an die Wand lehnen.

    Na dann man zu, aber was willst Du mit dem Drehmoment anziehen.

    Wenn Du den bis jetzt noch nicht gebraucht hast, warum jetzt auf einmal?

    Gruß Micha, der einen hat, aberso gut wie nie benutzt

    Danke für die Anteilnahme.

    Bis jetzt steckt noch nicht viel Arbeit in der Schwarzen, etwas hier und da verbessert und verschönert, 10.000 km hat sie ja auch schon mit gefahren.

    Heute hat mich mein Bekannter, der Motoreninstandsetzer angerufen, der KLE-Motor ließ ihm keine Ruhe. Er hat mir von einem Neuaufbau abgeraten, auch wenn der Schaden auf den ersten Blick nicht so dramatisch aussieht. Aber im Motor ist einfach zu viel Abrieb von den defekten Pleuellagern, da ist ein erneuter Schaden nach der Reparatur wahrscheinlich vorprogramiert. Nach seiner Erfahrung kann man den Motor spülen und reinigen so gut es geht und wenn man Pech hat sitzt irgendwo doch noch Abrieb und dann hat man das gleiche Problem wieder. Das hat mir vor über 40 Jahren schon mal ein Instandsetzer gesagt, erinnere ich mich.
    Also umgeschwenkt auf Plan B, ich werde erstmal den Motor aus der Unfall GPZ einbauen, der lief und hat wohl den Unfall unbeschadet überstanden. Dann kann ich mir wenigstens mal eine Meinung darüber bilden wie sich der GPZ-Motor in der KLE fährt. Zur Not kann ich ja später noch die KLE-Nockenwellen einbauen.
    Die KLE-Vergaser wollte ich so wieder einbauen, oder sollte ich da die Bedüsung ändern? Kann da einer was zu sagen?

    Soweit erst mal


    Gruß Micha

    Jeder so wie er mag.
    Hab schon oft alte Reifen gefahren auch schon 20 Jahre alte und hab keine schlechten Erfahrungen gemacht. Jeder alte Reifen von Bridgestone, Metzeler oder Michelin ist besser als ein aktueller Dunlop. Hab 2x Dunlop drauf gehabt und 2x auf der Nase gelegen, Pirelli bei Regen ist ähnlich, da haftete der 20 Jahre alte Michelin bei Regen besser.

    Das liegt eigentlich in der Natur der Sache, dürfte aber so gering sein, das es keinen Schaden anrichtet. Ich glaube nicht, dass das beim GPZ-Motor anders ist. Das ist schon ein drehzahlfester Motor, jedenfalls habe ich den 4-Zyl. schon über längere Strecken bei hohen Drehzahlen gefahren und da sind die gleichen Pleuel drin. Seit 120.000 km sogar geschwächt, weil 50g erleichtert.


    Ein gedehntes Pleuel würde dann höchstens am Zyl.kopf anschlagen und in 2. Instanz das Lager schädigen. Das kann man aber an Kolben und Kopf sehen.

    Hab ich auch schon gehabt, unteres Lager völlig aufgelöst und Kolben klopft gegen den Kopf, hört sich nicht gut an.

    So, erste Erkenntnisse sind da. Mein Freund der Motorinstandsetzer hat einen Blick auf den maladen Motor geworfen. Der muss mind. erst mal zerlegt werden um weiter zu begutachten. Die defekten Pleuellagerschaden kommen wahrscheinlich von zu viel Frühzündung, das kennt er von Tuning- oder Rennmotoren. Aha wir reden hier immer noch von der KLE. Etwas nachgedacht, den Pick-up kann man min. verstellen, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Aber das Zubehörpolrad ob da die Nasen 100% übereinstimmen? Das gilt es zu prüfen, auch muss alles gereinigt werden und die Ölpumpe einer genauesten Sichtkontrolle unterzogen werden, am besten sogar austauschen. Wird also etwas dauern mit dem Motor.


    Ich hab ja noch den Motor aus ihrer Unfall-GPZ muss ich da die CDI umpinnen oder kann ich die nur tauschen???
    Dann könnte sie wenigstens erst mal fahren.


    Gruß Micha

    Moin Leute,

    schon wieder gibt es einen KLE-Pleuellagerschaden zu vermelden, nachdem unserem Bruno erst in der vorletzten Woche ein ähnliches, aber kapitaleres Exemplar begegnet ist.

    Die KLE meiner Tochter hat ebenfalls eine Schwarzwaldtour nicht überlebt. Zum Glück ist sie nach einem plötzlich auftretenden Geräusch nicht mehr sehr weit gefahren, denn es kam ihr verdächtig vor. Das war soweit schon mal gut.


    Kalt hörte sich der Motor noch relativ normal ab, warm hingegen fing er beim Gasgeben an zu hämmern. Ich sollte mit meiner Vermutung recht behalten, das sich da ein Pleuellager verabschiedet hat. Passt auch zu der Beobachtung das der Motor ohne großartige Belastung sehr warm wurde.

    Vorgeschichte:

    sie hat die Maschine 10.000 km gefahren, das Ölsieb hatten wir damals gleich gereinigt.
    Von den Gleitschienen hatte ich damals größere, wohl abgeschliffene Teile/ seitliche Streifen in der Ölwanne gefunden.

    Die Brösel die jetzt massenhaft im Ölsieb hingen, könnten auch wieder zerriebene Gleitschienen sein. Die Alubrösel eventuell von den Stellen, wo die Gleitschienen schon komplett weg sind, event. haben die auch einen Alukern.

    Oder hat jemand eine andere Idee???

    Eigentlich wollte ich den Motor nicht unbedingt ausbauen und komplett zerlegen, aber ich glaube da komme ich nicht drumrum.
    Ich muss eh erst mal prüfen ob die Kurbelwelle Schaden genommen hat. Auf den ersten Blick sieht sie nicht schlecht aus. Die Lagerschalenreste haben die Kurbelzapfen wohl noch etwas geschützt.

    Gruß Micha

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    Aus der Erinnerung sage ich mal, mit dem Kunststoffhammer ein paar gezielte Schläge und sie ist los.

    Die nächsten Tage kann ich mehr sagen, da ich auch gerade die Ölwanne abbauen muss. Muss eigentlich der Original-Auspuff abgebaut werden, hab den Motorschutz noch nicht abgebaut?