Beiträge von c-de-ville

-- WICHTIGES AN DIESER STELLE --

Stammtische: KawasakiS NRW 14.03. in Krefeld-Bockum

Treffen 2026: 26. - 28.06. Int. KLE-Treffen 2026

    V4A nimmt man in der Lebensmittelindustrie und wenn Säuren und Laugen zu erwarten sind V6A. Was ich nicht weiß ist ob die besseren Qualitäten noch spröder sind als V2A. Das sieht man ja z. B. an Krümmerschrauben, da kann es sein das einfach der Kopf abreißt durch die Vibration, bei Schwarzstahl passiert das nicht, der ist viel zäher. Aus diesem Grund sollte man auch genau überlegen, wo man VA-Schrauben verwendet, an der Bremsanlage kann das zu bösen Überraschungen führen. Auch Speichen, speziell bei Gespannen sollten schon etwas elastisch sein. Es gibt VA-Speichen, ob die eventuell eine andere Materialzusammensetzung haben entzieht sich aber meiner Kenntnis.

    Ich kann euch nur zustimmen und sagen „es hat sich gelohnt“, sogar das Wetter hat dieses Mal mitgespielt. Jetzt kann ich schon etwas mehr Forennamen ein Gesicht zuordnen.

    Ich war gegen 20.30 zuhause. Nach sehr schönen 450 km. Habe als allererstes fast den kompletten Rennsteig von Süden nach Norden abgefahren mit verbotener Geländeeinlage, aber wenn mitten im Wald ein Schild steht, dann drehe ich nicht mehr um. Außerdem bin ich noch etliche km über einen Fahhrradweg gefahren weil eine Brücke abgerissen war und das Navi keine Lösung kannte. Bei der 2. Runde habe ich dann abgebrochen und bin nach Schnauze gefahren, das führte zum Erfolg. Ich hätte auch gern unterwegs ein Eis oder einen Happen gegessen, aber das wird immer schwieriger, weil es diese Lokalitäten nicht mehr gibt oder sie nur mit detektivischem Spürsinn zu finden sind. An dem einzigen Imbiss nach 350 km bin ich dann vorbei gefahren, da ich nach Emmes sensationellem Rostbrätl keine Negativerfahrung machen wollte.

    War schön mit euch


    Gruß Micha ?

    Eigentlich ist zwischen jedem Gang ein Leerlauf, wenn man eine sensible Fußspitze hat.
    Ich würde das beobachten, Kawasaki Getriebe sind mit das Beste was man bekommen kann. Ein Bekannter hat sich einen Motor selbst gebaut und was für ein Getriebe hat er eingebaut? Kawa natürlich.

    Hab gerade am WE bei der 900er den Vorderreifen gewechselt, so schnell war ich noch nie. Ob das an dem neuen Montierhebel lag oder an dem BT46, Ging auf jeden Fall deutlich besser als die hintere Stollenpelle mit Schlauch der KLE, da musste ich mich echt quälen.

    mago, unterwegs ist das ja noch ne ganz andere Nummer, hab früher auf meinen Touren mit dem Wasserbüffel manchen Reifen geflickt und schön mit ner Handpumpe wieder aufgepumpt. Hängen geblieben ist mir Barcelona auf dem Grünstreifen einer 6 oder 8-spurigen Straße und High Noon in einer Oase der Lybischen Wüste, man war das warm.

    Du darfst hier gern mal einen Eigenversuch starten, ich gebe dir auch ein paar Tipps. Aber ich sage dir gleich, den Schraubstock nimmst Du auf deinen Touren nicht mit.

    Gruß Micha

    BigM - das funktioniert garantiert ist dann aber teurer als die Mehrkosten für eine Tankfüllung 102er Anal.

    Deuin - natürlich kann man alles rechnerisch lösen, ich probiere es lieber aus. Ich habe auch noch keinen Test gelesen der zu dem Schluss kam 102 Oktan ist besser, Fazit war immer "lohnt sich nicht".

    Bei meinem Volvo, für den 98 Oktan empfohlen wurde, der aber auch Normal und Super tanken darf habe ich es natürlich auch ausprobiert, der Verbrauch lag mit allen Sorten in der gleichen Verbrauchsspanne. Leistungsverlust habe ich nicht bemerkt, da er genug hatte.

    Ich glaube da muss man schon deutlich hinter dem Komma vergleichen um einen Vor- oder Nachteil des einen gegenüber des anderen festzustellen.

    Hat vielleicht aber auch nix gebracht.

    Ich fahre schon ewig mit 20 ml vollsynthetischen 2-Taktöl pro 10 L Benzin das entspricht 1:500. Das fahre ich in allen Fahrzeugen und alle haben schon recht ordentliche Laufleistungen erreicht. Eine defekte Benzinpumpe habe ich so bestimmt noch 50.000 km gefahren, vorher musste ich regelmäßig mit den Hammer gegen den Tank schlagen, um sie zur Arbeit zu überreden.

    Der Vorteil ist auch das alle beweglichen Teile im Kraftstoffsystem geschmiert werden.

    E10 fahre ich in 1 GPZ und 2 KLEs seit bestimmt 30 Tankfüllungen und habe keine Veränderungen festgestellt. Alle Maschinen laufen nicht schlechter, springen auch nicht schlechter an und verbrauchen nicht mehr. E10 soll ja BIS ZU 10% Ethanol enthalten, garantiert ist das nicht, kann ebenso auch E5 sein.

    Ich schreibe mir den Verbrauch übrigens immer auf um Veränderungen rechtzeitig zu erkennen., so brauche ich auch nicht phantasieren, sondern kann es schwarz auf weiß nachlesen.

    Wer allerdings lange Standzeiten hat der sollte Aral 102 Oktan verwenden, den das soll KEIN E5 beigemischt haben, wie es auf der Zapfpistole steht. Dieser Hinweis sei aber gesetzlich Vorgeschrieben und bedeutet immer BIS ZU und nicht das es auch tatsächlich so ist.

    Guter Tipp mit der Kante die parallel zum Felgenhorn verlaufen muss. Als wir sie gekauft haben hatte der Reifenspezi wohl auch nicht drauf geachtet, genau wie beim letzten Mal der Schlauchlocher, aber mit Silikonspray und bis zu 8 bar war es dann ok. Man kann sich aber auf keinen mehr verlassen.

    Da meiner Tochter einer hinten auf die KLE gefahren war haben wir das Rad auf Rundlauf geprüft und festgestellt das es immer mit dem 10g Gewicht unten zum Stillstand kam, Gewicht entfernt, jetzt ist‘s ausgewuchtet. Mann Mann.

    Übrigens das Auffahren ist nicht beim Bremsen passiert sondern beim Anfahren an der Ampel. Da hat der Mitbürger mit Migrationshintergrund wohl die Leistung von Papas A6 unterschätzt.

    Ja, aber man muss hinfahren zum Reifenhändler und vielleicht auch nochmal zum Abholen und wenn man schon mehrere Reifen aufgezogen hat dann hat man auch ein bisschen Übung beim selb aufziehen. Die langen Montiereisen, die Kantenschoner und der Auswuchtbock müssen sich ja lohnen.
    Apropos Schlauch, wenn ich keine Zeit und Lust habe lasse ich auch aufziehen, mit dem Ergebnis das die letzten beiden male vorn der Schlauch gelocht wurde. Und wer durfte ihn bezahlen? Ratet mal.

    Aber bitte nicht so nachmachen, alle Arbeitsschritte wurden nicht gezeigt.
    Dem Motor der Inder würde ich nicht trauen, sieht zwar alles professionell aus, aber bei manchen Arbeitsschritten hätte ich Bauchschmerzen, auch wurde das Tragbild der Ventile nicht geprüft und die Dichtheit wurde nicht getestet, der Impeller wurde nicht angezogen und der O-Ring vom Ölfilter nicht eingeölt.
    Und warum ist der Motor so schlecht angesprungen? Da hörte sich die unbekannte GPZ-Fregatte, die wir in die KLE eingebaut haben besser an und der lag schon längere Zeit rum, auch draußen, so wie der aussah.

    Aber spektakulär sind die Videos schon, bei mir geht‘s viel langweiliger zu.

    Nein beim 2-Zylinder hab ich noch keine Steuerkette gewechselt, aber auch noch nicht beim 4-Zylinder, obwohl 205.000 km gelaufen.

    Wir werden ja demnächst einen 2-Zylinder-Motor neu aufbauen und dann werde ich ihn das erste Mal komplett zerlegt sehen. Ich möchte die Kurbelwellen-Hauptlager prüfen, eventuell erneuern und die Steuerkette als auch die Primärkette wechseln. Das ist der GPZ-Motor der gut lief, aber bei dem die Steuerkette geschliffen hat.

    70.000 km sind einerseits viel, andererseits aber auch nicht, je nachdem wer sie gefahren hat. Ich würde auf Verdacht keine Steuerkette wechseln, siehe oben GPZ 900. Erst wenn ich feststelle das sie geschliffen hat, oder mir was anderes auffällt würde ich sie tauschen.

    Bei der GPZ scheint man noch mit etwas mehr Reserve konstruiert zu haben, mir ist kein Steuerkettenriss bei 500er oder 900er bekannt, der auf einer altersschwache Kette basiert, eigentlich hatten sich immer die Spanner zuerst verabschiedet.

    Eine offene Kette kann man nehmen, wird schon funktionieren, aber man hat eine Fehlerquelle mehr.

    Die Kurbelwellenlager sind nicht schlechter als in anderen Maschinen, wichtig ist, das immer genügend Öldruck ansteht, denn Lager sollen NIE reiben, sondern immer auf einem Ölfilm schwimmen. Deshalb vernünftig warm fahren und das richtige Öl verwenden. Außerdem sollte man auf ein sauberes Ölsieb achten und das der Leerlauf nicht zu niedrig ist, also immer schön auf 1.200 Umdr. einstellen.

    Soweit meine Beobachtungen

    Gruß Micha