Beiträge von c-de-ville

-- WICHTIGES AN DIESER STELLE --

Stammtische: KawasakiS NRW 14.03. in Krefeld-Bockum

Treffen 2026: 26. - 28.06. Int. KLE-Treffen 2026

    Auch von mir ein


    HERZLICH WILLKOMMEN !


    Ich bin mit Honda nicht glücklich geworden, aber ich habe dadurch das Schrauben gelernt und aus Dankbarkeit habe ich sie noch. Es sind aber nur 250er K2und K4. Hab danach auf Suzuki 3-Zylinder gewechselt die waren zuverlässiger, die habe ich natürlich auch noch.

    Moin Denis,

    herzlich willkommen hier.


    Sehr schön, endlich wieder einer aus der Mitte Nds., wir müssen doch ein Gleichgewicht zum Süden bilden.


    Die KLE bekommst Du schon mit der Hilfe hier ordentlich zum Laufen.


    Gruß Micha

    Macht ja nix, ich habe es sogar bei 2 Motoren festgestellt, bei einem KLE und einem GPZ. Ein anderer GPZ-Motor mit unbekannter Laufleistung, nach Motornummer ein ‚87er war ohne Spuren.

    Ich nehme an, es liegt am Verschleiß der Steuerkette, event. auch nur am Verschleiß der Gleitschienen, die haben seitliche Führungskanten für die Kette und die waren bei meinen Motoren weggeschliffen. Ich werde beim Neuaufbau eine neue Steuerkette verbauen und Gleitschienen, die noch ok sind.
    Den Kettenspanner sollte man auch mal prüfen, ob der noch richtig die Kette spannt.

    Genau so ist es. Aber eins ist schon mal klar Korrosionsschutzöl oder -fett ist auf jeden Fall besser als Wachs, denn das verhärtet irgendwann, bekommt Risse und dann bringt‘s nix mehr.

    Moin Micha,

    sehr gute Idee :thumbup: meine Gedanken gehen auch in die Richtung, allerdings hat normales Fett den Nachteil das es mit der Zeit verharzt, daher werd ich unter die Kappen wohl Mike Sanders machen, da bekomme ich von nem Kumpel bestimmt ein Teelöffelchen voll pro Seite 8)

    Ich hätte Korrosionsschutzfett BN von Fluid Film genommen, aber ich wollte es nicht zu kompliziert machen. Wenn der Kumpel nix abgibt melde dich.
    Aber Fett aus der Kartusche hält auch ewig, wenn ich an Lenkkopflager oder Schwingen denke, die manchmal schon 20-30 Jahre verbaut waren.

    Ich muss mal zurückrudern, die Dane-Handschuhe werden besser, auch Handschuhe müssen eingetragen werden. Erst dann sitzen sie besser und haben mehr Luft. Wichtig ist auch, das die Handschuhe Zimmertemp. haben, dann müssen die Hände diese nicht aufwärmen.
    Bin letzte Nacht vom Treffen zurück gefahren bei -2 - -4 Grad, mit Oxford auf 100%, da waren auch nach 65 km die Hände noch warm.

    Also Handschuhe lieber eine Nr. größer kaufen, meine gab es leider nicht größer.


    Gruß Micha

    Ok, vergiss meine Frage im anderen Fred.

    Ich würde auch sagen, das sie über Bohrungen in den Schiebern gedrosselt ist, wenn es eine Kawasaki-Drosselung ist. Reduzierbohrungen und Gasanschlag waren eigentlich Leistungsreduzierung aus dem Zubehör. Die Schieber sind ja einfach zu kontrollieren.

    Hier sind aber auch Östereicher im Forum, die können es wahrscheinlich genau sagen.

    Gruß Micha

    Arnold, warum machst Du Experimente?

    Die Kühlflüssigkeit ist vorgemischt und total überbezahlt, Konzentrat gibt es 1,5 L für weniger Geld und das ergibt dann 3 L Kühlmittel. Die 5 Grad die dieses Superkühlmittel den Motor runter kühlen soll wären noch zu beweisen, ich kenne solche Kühlmittel nicht. Und das es Ablagerungen entfernt und das Kühlsystem reinigt hört sich ja gut an, aber wo bleiben diese Ablagerungen? Die werden doch bis zum Wechsel der Flüssigkeit munter durchs Kühlsystem gespült. Das macht nur Sinn, wenn man das Kühlsystem reinigen will und dazu nimmt man Kühlsystemreiniger. Den lässt man eine Zeit drin, spült dann das Kühlsystem mit Wasser und füllt dann wieder normale Kühlflüssigkeit auf. Ich finde die Seite ist etwas nachlässig aus dem Französischen übersetzt und auf welcher Basis die Flüssigkeit basiert wird auch nicht genannt.

    Zum Tank entrosten:

    Nippon Classic ist eigentlich ganz kompetent, aber das Tank entrosten geht viel einfacher, wahrscheinlich besser und u gefährlicher (Salzsäure). Hier im Forum ist das Thema schon ausreichend behandelt worden. Ich mache es mal kurz, zuerst den Tank spülen und entfetten z.B. mit Kloreiniger, dann mit Wasser spülen, danach heißes Wasser mit Zitronensäure (gesättigte Lösung) ansetzen und in den Tank kippen. Der Tank muss nicht voll sein, man kann ich auch drehen und auf jeder Seite mehrere Stunden liegen lassen. Es kann auch nicht schaden, die Zitronensäure wieder zu erwärmen. Wenn die Säure gewirkt hat ist der Tank von innen metallisch blank, aber es bildet sich schnell Oberflächenrost. Deshalb schützt man den Tank mit Phosphorsäure, auch reinkippen und auf alle Flächen einwirken lassen. Danach mit Kloreiniger die Säure neutralisieren und mit Wasser spülen und anschließend mit Fön oder Staubsauger die Wasserreste trocknen.

    Ich habe schon mehrere Tanks entrostet und anstatt der Phosphorsäure Fertan genommen, da ist auch welche drin. Das wird nach 48h mit Wasser ausgespült und anschließend der Tank getrocknet, siehe oben.

    Kleiner Tipp für die Zukunft, ich fahre die ersten 200 km immer auf Reserve, dann bildet sich gar kein Schmodder aus Dreck und Kondenswasser im Tank. Man darf nur nicht vergessen nach 200 km den Benzinhahn auf ON zu stellen, ansonsten ist irgendwann schieben angesagt. Außerdem kippe ich immer 30 ml vollsynthetisches 2-Takt Öl auf die Tankfüllung, das schützt den Tank vor Rost und schmiert die beweglichen Teile im Vergaser. Übrigens tanke ich E10, das macht dem Motor überhaupt nichts und Mehrverbrauch habe ich auch nicht festgestellt.

    Den Bezinhahn würde ich auch reinigen, aber ein Dichtsatz brauchst Du nur wenn er undicht ist. Wichtig finde ich eine neue Feder für die Membrane, die ist im Dichtsatz aber nicht dabei. Ich hab die bei Kawasaki gekauft. Wenn die Feder erlahmt, dann kann der Benzinhahn undicht werden und wenn dann die Schwimmernadelventile nicht dauerhaft dichten, dann läuft der Sprit in den Motor.

    Ich hoffe das hilft dir weiter

    Gruß Micha