Beiträge von c-de-ville

-- WICHTIGES AN DIESER STELLE --

Stammtische: KawasakiS NRW 14.03. in Krefeld-Bockum

Treffen 2026: 26. - 28.06. Int. KLE-Treffen 2026

    Ich sag´s ja der Kraftstoffsystemreiniger ist gut, ich verwende ihn alle 2 - 10.000 km bei allen Mopeds. Wenn man sein Moped kennt und das funktioniert nicht mehr so wie gewohnt, dann mache ich eine Kur, auch mal hochkonzentrierter, oder ich lasse das Moped mit dem Zeugs im Tank immer mal wieder stehen, so das es wirken kann. Einfach über mehrere Tage nur 20 - 50 km fahren, da hat man bei einer Reichweite von über 200 km schon ein einige Tage wo es wirken kann.

    Gruß Micha

    Der Lüfter kühlt bei stehendem Motor nur das Kühlmittel im Kühler. Bis das bis zum Block durchgekühlt ist, dauert ne ganze weile. Die Hitze staut sich nach wie vor im Block. Daher sollte der Motor laufen, damit das Kühlmittel in den Motor bewegen kann.

    Und das hohe Drehzahlen den Verschleiss nicht beeinflussen sollen, stimmt nicht. Ein gewisses Maß an Reibung ist immer da, zudem sind die thermischen Belastungen höher. Im Rennsport werden Motoren alle paar Rennen überholt, das machen die sicher nicht zum Spaß

    Und woher weiß das Kühlmittel das es nicht in den Block fließen darf? Das ist Quatsch, in einem Motor gibt es auch immer eine Thermosyphonwirkung d.h. heißes Wasser strömt nach oben und kaltes nach unten und solange das Thermostat offen ist, ist da auch eine Thermosyphonströmung im GANZEN Motor, deshalb gibt es nämlich Fahrzeuge wo der Lüfter bei ausgeschalteter Zündung anspringt. Das soll verhindern das ein Hitzestau im Motor entsteht, denn bei Hitzestau kann es einem die Zylinderkopfdichtung durchblasen.

    Ein gewisses Maß an Reibung ist immer da, stimmt, aber die soll ja durch das Motoröl minimiert werden. Thermische Belastungen wie im Rennsport wird man auf der Straße selten erreichen, ein Anzeichen dafür wäre die Warnleuchte für die Kühlwassertemperatur, die müsste schon eine ganze Weile brennen bis der Motor durch Überhitzung Schaden nimmt.

    Ich weiß wovon ich rede, ich habe mal 8 Jahre Motorsport betrieben, außerdem habe ich früher luftgekühlte Motorräder gefahren und auch kaputt gefahren, die reagierten auf thermische Belastungen wesentlich empfindlicher.

    Rennmotoren werden alle paar Rennen überholt, stimmt zum Teil, denn es gibt auch welche, die werden eine ganze Saison gefahren, oder sogar noch länger. Um den KLE-Motor ähnlich zu belasten müsstest Du ihn wohl schon dauerhaft mit 8-13.000 Umdrehungen fahren, aber erstens ist das ein Drehzahlbereich wo der Motor keine Leistung mehr hat und zweitens ist das auf der Straße schwer umsetzbar. Ich habe letztes Jahr mit 2 Personen und Koffern, von Hannover nach Ulm, das sind 650 km , bei einer Außentemperatur von 25° einen Schnitt von 111 km/h gefahren. Da hatte ich nicht das Gefühl, das die Maschine am absoluten Limit war. Natürlich bin ich mal schneller (bis 180) und mal langsamer (um 140 und Baustellen) gefahren um den Motor etwas abzukühlen. Gefährlich ist es, lange Steigungen mit Vollgas zu fahren und den Motor zu quälen, da kann es sogar einem wassergekühlten Motor schon mal recht warm ums Herz werden.

    Gruß Micha

    Wenn sie warm ist, tust du ihr keinen Gefallen, wenn du sie an der Ampel abstellst, da das Kühlwasser nicht mehr durchgepumpt wird. Dadurch staut sich die Hitze. Hab ein bisschen vertrauen in dein Kühlsystem, die Kawa-jungs haben das schon ganz gut hinbekommen. Wenns zu warm wird, springt der Lüfter an und kühlt sie wieder runter.

    Zu den Drehzahlen, je höher die Drehzahl, desto höher der Verschleiss. Aber der KLE Motor ist sehr robust, also keine Angst vorm Ausdrehen. Tut dem Motor ab und zu auch mal ganz gut. Nur warm fahren solltest du ihn.

    Wenn ich mal widersprechen darf:

    das Abstellen macht bei einem gesunden Motor gar nichts, passiert ja so nach jeder Fahrt. Außerdem kann man ja das Zündschloss anlassen, dann kann bei Hitzestau der Lüfter starten. Ob er auch mit Zündschloss aus nachkühlt kann ich leider nicht sagen. Die GPZ 900 kühlt nach und die GPZ 500 nicht, zur KLE hab ich noch nichts beobachtet und noch nichts gehört/ gelesen.

    Das der Verschleiss bei höheren Drehzahlen höher ist stimmt nicht, ist der Motor ok verhindert der Schmierfilm den Verschleiß. Es sei den man geht über Belastungsgrenzen hinaus, dann kann es sein, das der Motor überhitzt und irgendwann reisst auch der Schmierfilm. Der meiste Verschleiß findet beim Kaltstart statt, angeblich ein Kaltstart entspricht 160 km Autobahn, hab ich mal irgendwo gelesen. Auf der Auto bei gleichmäßiger Geschwindigkeit ist der der Verschleiß sogar am geringsten. Warmfahren ist Pflicht, das quittiert der Motor in der Regel mit langer Laufleistung.

    Ich fahre auf der Autobahn wenn´s geht so um 150 und ab und an auch mal schneller, das sind bei der KLE aber immer noch moderate Drehzahlen. Man muss immer bedenken, das der Motor aus der GPZ kommt und da sind Drehzahlen von 8.000+ fast normal.

    Gruß Micha

    Der Verbrauch im Gelände ist schon höher in niedrigen Gängen.
    Hab ich selbst mal erlebt bin mit dem Moped auf nem Festival nur im 1. und 2. Gang hin und her gefahren, die Wege waren extrem lang und nach 20 km Sprit alle, normalerweise reicht der Sprit mind. 30 km. Fährt man im Gelände mit mehr Drehzahl und bergauf, kann es schon passieren, das man beim doppeltem Verbrauch ist, das wären bei meiner KLE aber nur 10 L.

    Ich schalte auf Reserve wenn der Motor an zu ruckeln fängt, wie soll man sonst wissen wann Reserve leer ist.

    Wer selten auf Reserve fährt läuft auch Gefahr das sich angesammelter Dreck und Kondenswasser im Tank ansammelt und beim Umschalten auf Reserve angesaugt wird. Ich fahre die ersten 100 km immer auf Reserve, dann sammelt sich im Tank erst gar nichts an. Man darf natürlich nicht vergessen umzustellen, ist mir aber noch nie passiert.

    Ich glaube nicht, das es nach dem Umfaller an den Kerzen liegt, ich tippe eher auf Vergaser.

    Waren die sauber, oder könnte sich beim Umfaller Dreck gelöst haben? Vielleicht klemmt auch ein Schwimmer.

    Denso Iridium Kerzen habe ich bisher nur im Volvo gefahren und nach über 90.000 km gewechselt.

    NGK in der GPZ 900 über 60.000 km.

    Hi Micha,
    ich weiß, du bist kein Freund von Dirko, ist Fett die bessere Wahl ?
    Und wenn, welches ?
    Gruß

    Eine Ölwannendichtung ist ne Dichtung und Dirko ist auch ne Dichtung, das ist wie Hosenträger und Gürtel. Es sei denn eine der Dichtflächen hat ne Macke.und dann nehme ich Flüssigdichtung im Bereich der Macke. Wenn ich flüssige Dichtungen nehme, es gibt ja spezielle Anwendungen, wo geplante Teile mit Flüssigdichtung montiert werden sollen, dann nehme ich Hylomar oder Motorsilikon, wenn vorgeschrieben.

    Welches Fett? Irgendeins z.B. Lagerfett, oder Abschmierfett, einölen geht auch. Die Dichtung lässt sich dann beim nächsten Ausbau sogar wiederverwenden, da nix kleben bleibt.

    Gruß Micha

    Beim 2-Takter hast Du aber nicht den Kopf bearbeitet - oder?

    Ich habe es gemacht, bei der 900R und der 500S, bei der 900er bringt es ordentlich was in der

    Mitte, obenrum kann man es schlecht beurteilen, da sie ja genug Leistung hat. Auf langen

    Geraden der Hausstrecke, sind bis zu 20 km/h mehr drin. Die Drehmomentkurve ist gefühlt

    gleichmäßig satt, aber es gibt nicht mehr den Turbokick bei 7.000.

    Außerdem ist der Motor ist sehr laufruhig, ich brauche keine Gewichte im Lenker.

    Bei der 500er brachte es auch obenrum einen Leistungsgewinn, wobei die Endgeschwindigkeit

    nicht unbedingt höher ist. Der Motor hat aber seitdem auch erst 2.000 km gelaufen.

    Der Arbeitsaufwand für den Kopf lag bei 16 Std. und für die beiden Pleuel vielleicht beil 4 Std.

    Ob es einen das Wert ist muss jeder selbst wissen, ich wollte es mal probieren.