Beiträge von Tuborg

-- WICHTIGES AN DIESER STELLE --

Stammtische: KawasakiS NRW 21.02. in Krefeld-Linn

Treffen 2026: 26. - 28.06. Int. KLE-Treffen 2026

    Kürzlich tauchte die Frage auf wie man testen kann welche von zwei Batterien wohl die bessere ist.

    Grundsätzlich gibt es für Fahrzeugbatterien zwei Testgrößen.
    1. Der Kapazitätstest: Wie lange kann ich eine bestimmte "Menge" Strom von der Batterie absaugen ohne das die Spannung nennenswert fällt
    2. Der Leistungstest: Wie weit fällt die Spannung wenn ich in kurzer Zeit eine große Menge Strom absauge.

    Es geht hier um den Vergleichstest zwischen zwei gleichen (oder ähnlichen) Batterien. Eine LKW Batterie mit der KLE Batterie zu vergleichen ist Sinnfrei. :rolleyes:
    Der Testaufbau sollte für beide Batterien gleich sein. Beide Batterien voll geladen und, ganz wichtig, gleiche Temperaturen bei den Tests.

    Beim Kapazitätstest entläd man bei angeschlossenem Spannungsmesser die Batterie langsam über z.B. den Scheinwerfer. Dabei stoppt man die Zeit bei der die Batterie eine gewisse Spannung nicht unterschreitet. Diese Größe kann selbst definiert werden. Allerdings sollte eine Batterie auf diese Weise nicht unter 10,5 V entladen werden. Das die Batterie die länger "durchhält" diesbezüglich die bessere ist brauch ich wohl nicht erwähnen. ;)

    Beim Leistungstest läßt man bei, wen wunderts, angeschlossenem Spannungsmesser :D den Anlasser für 10 - 15 Sek drehen und beobachtet dabei den Spannungsabfall der Batterie. Die Spannung sollte (bei Temperaturen bis ca. 0°C nicht unter 9V sinken) bei höheren Temperaturen auch etwas mehr. Der Motor sollte dabei natürlich nicht anspringen. Also Zündung aus und den Magnetschalter brücken. Nicht vergessen vorher den Gang rausnehmen und mittels z.B. Kabelbinder die Vorderradbremse feststellen. Am besten ist es das Motorrad gerade hinzustellen. (Hauptständer oder Heber etc.) Auch hier brauch ich wohl nicht erwähnen das die Batterie mit der höheren Spannung bei gleicher Belastung die vermeintlich bessere ist.

    Persönlich würde ich die Batterie die bei dem zweiten Test besser abschneidet bevorzugen wenn der Unterschied bei der Kapazität nicht allzu groß ist.
    Ich würde eine Gelbatterie einer herkömmlichen (natürlich nur bei ähnlicher Leistung) vorziehen. Das ist aber eine Glaubensfrage.
    Auch würde ich eine Markenbatterie mit Stopfen (Wo man hin und wieder Nachfüllen muss) einer Noname Wartungsfreien vorziehen.
    Die Batterien von der Tante (*ELO) sind Schrott und keine Markenbatterien. :pflaster_1: Außerdem viel zu teuer.

    Und nun kommt gut durch den Winter und vergesst nicht ab und zu eure Batterien zu laden. :P

    Gruß

    Eine andre Möglichkeit ist zum nächsten Autoteilehändler mit Lackshop.
    Direkt vor der Tür parken und mit den Dosen vor die Tür laufen.
    Bei den etwas hochwertigeren Lacken passt die Deckelfarbe recht gut.

    Vorher natürlich mit den Kollegen aus dem Laden abstimmen sonst.... :punish:

    Nö, Multimeter glaub ich nicht.
    Wenn der Motor läuft liefert die Lichtmaschine die Messwerte nicht die Batterie.
    Leihweise kann ich dir nen Stator und einen Gleichrichter schicken.

    Wolle wa mal sehn. ;)

    Schick mal Deine Adresse per PN

    Mann Peter, :poked:

    Wenn du zuletzt 0,3 Ohm Widerstand gemessen hast ist das nu wieder zu wenig. :rolleyes:
    Was hast Du denn für einen Widerstand zwischen jeweils einem gelben Kabel und dem Rahmen? s.o.
    Alle drei einzeln gegen den Rahmen messen.
    Und zwischendurch auch nochmal die Spannung zwischen den gelben Kabeln.
    Mal bei kaltem und mal bei warmen Motor.

    Gleichrichter neigen nicht dazu mal zu funktionieren und mal nicht.

    Das ist deutlich zu viel.
    Soll haben 0,37 - 0,46 Ohm. Gut ist: Vielleicht kann man noch was retten.
    Prüf mal das Kabel auf beschädigung, Quetschung und dergleichen.
    Auch den Stecker mal eingehend "Untersuchen" ob da mal einer dran gerissen hat und die Kabel nur noch an ein paar Litzen hängen.
    Ganz beliebt wenn den mal Jemand auseinander haben wollte und die Arretierung nicht geöffnet hat.
    Das Kabel wird mit einer Klemme am Deckel gehalten. Da mal nachsehen. (Quetschung)
    Und letztenendes auch den Anschluss an den Stator anschauen ob das noch i.O. ist.
    Dafür muss der Stator raus.

    Ach ja, Multimeter auch noch mal auf höchsten Widerstandswert stellen. Und die gelben Kabel gegeen den Rahmen messen.
    Was kommt da raus?

    Geht doch... ;)

    Um die Wickelungen zu testen.
    Gleicher Stecker, Multimeter einstellen auf Widerstandsmessung: Messbereich 1 Ohm.
    Der Motor muss / soll nicht laufen.

    Wieder zwischen den gelben Kabeln die drei Messungen durchführen und die Werte mal durchgeben.
    Dabei bitte dafür Sorgen das die Sonden des Multimeters guten Kontakt haben. Zur Not etwas WD 40.

    Gruß